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Radius Umwelt Energie 2016

er, in der Luft nungen an die Resultate erlauben“, heißt es auf der Internet- Seite des Luftfahrtkonzerns. Auch mit einem großen Airbus, dem Versuchsflugzeug DLR A320 ATRA, wurden bereits Versuche mit elektrischem Antrieb durchgeführt. Dort ist es das Bugrad, welches das über 40 Tonnen schwere Flugzeug auf dem Vorfeld im Schritttempo positionieren soll, ohne dass die Triebwerke dabei, wie sonst üblich, Unmengen an Kerosin verfeuern. Den Strom erhält das Antriebsrad aus einer an Bord befindlichen Brennstoffzelle. Mit solchen Ideen erobert der elektrische Strom langsam, aber sicher seinen Platz an Bord großer Verkehrsflugzeuge. Erst das elektrisch angetriebene Fahrwerksrad, dann die Brennstoffzelle als Ersatz für die APU. Später dann die eigentlichen Antriebe, vielleicht mit einem Zwischenschritt über eine Hybridvariante, in der ein im optimalen Betriebspunkt laufendes, zentral gelegenes (Wasserstoff-)Triebwerk den Strom für die elektrischen Antriebe an den Tragflächen oder am Rumpf liefert. Am Ende steht das vollelektrische Fliegen. Können großen Schiffe rein elektrisch fahren? Könnten beispielsweise Containerschiffe oder auch eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt, die „Queen Mary 2“, elektrisch über die Weltmeere gleiten? Die verblüffende Antwort: Das tut es bereits. Denn tatsächlich werden an Bord der QM2 die Schiffspropeller von Elektromotoren Organisationsberatung Arbeitsschutz Umweltschutz Produktsicherheit Bauphysik- Akustik Schulungen Ausbildungen aktuell 05/2016 21 AsiX Software angetrieben. Vier Antriebseinheiten mit einer Leistung von je 21,5 Megawatt bringen das Schiff auf eine Reisegeschwindigkeit von 25 Knoten, was etwa 46 Stundenkilometern entspricht. Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft: Technisch ist es machbar, alle Transportarten auch elektrisch zu bewältigen. Teils reichen die heute verfügbaren Akku-Technologien dazu schon aus, so beim Auto- und Schwerlastverkehr auf der Straße, bei kleinen Flugzeugen sowie kleinen und mittelgroßen Booten. Im Unterhalt sind diese elektrisch betriebenen Transportmittel in der Regel günstiger als ihre mit fossilem Treibstoff angetriebenen Konkurrenten. Die Anschaffungskosten liegen jedoch höher, sodass auch bei gegebener Wirtschaftlichkeit im Gesamtvergleich als Herausforderung die höhere Anfangsinvestition bleibt. In dem Maße aber, wie die Gesamtwirtschaftlichkeit sich in Richtung Elektroantrieb verschiebt, ist diese Hürde überwindbar. Der Energiebedarf insgesamt wird zwar sinken, da ineffiziente fossile Antriebe durch hocheffiziente Elektroantriebe ersetzt werden. Der Stromverbrauch aber wird, entgegen heute noch gängiger Annahmen, nicht sinken. Er wird sich vielmehr erhöhen. Noch ein Argument dafür, den jährlichen Zubau an erneuerbarer Stromerzeugungskapazität nicht zu drosseln, sondern vielmehr noch zu steigern. Quelle: PHOTON-das Solarstrom Magazin Menschen- und umweltgerechte Unternehmensführung Erfolgreiches Umweltmanagement ist Führungsaufgabe Wir begleiten Sie auf diesem Weg Es liegt in unserer Hand Gemeinsam in die Zukunft www.systent.it | info@systent.it | Tel. 0473 220552 Tupungato/Shutterstock.com

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