Get the FLASH PLAYER to view this magazine:

Get Adobe Flash player

- or -

View as HTML version

Radius Umwelt Energie 2016

gen europaweit mittels Dreiecksverkehr eine hundert - prozentige Auslastung der Lkws garantieren. Wo möglich und geeignet, setzt Fercam auf den Kombiverkehr Straße/Schiene bzw. Straße/See, bei dem nur der Anhänger oder Container auf den Zug verladen und am Bestimmungsort von einer dort stationierten Zugmaschine abgeholt wird. Ein Company-Train ist seit vielen Jahren täglich zwischen der Poebene und dem Ruhrgebiet im Einsatz und bietet somit eine nachhaltige Transportverbindung. Der beste Weg rundum die Welt Mit Luft- und Seefracht werden auch die entferntesten Ziele erreicht, und je nach den Bedürfnissen des Kunden mehr oder weniger schnell. Auch die Zollformalitäten und Transportdokumente werden im Auftrag des Kunden erledigt. Mit der sogenannten Euro-Asian-Landbridge ist Fercam in der Lage, Transporte von und nach China nachhaltiger und kostengünstiger als per Flugzeug und schneller als über den Seeweg anzubieten. Waren werden dabei mit dem Zug über die Mongolei und Russland von und nach Suzhou bzw. Warschau befördert und anschließend per Lkw an die europäischen bzw. chinesischen Bestimmungsorte ausgeliefert, und dies in 15 bis 17 Tagen im Gegensatz zu den 35 Tagen der Schiffsfracht. Niederlassungen in Afrika Seit mehreren Jahren verfügt das Unternehmen über zwei Niederlassungen in Tunesien und Marokko. Wie wichtig das auch für den heimischen Markt sein kann, zeigt folgendes Beispiel: Die Verbraucher der arabischen Länder haben eine besondere Vorliebe für süße Apfelsorten. Fercam transportiert Südtiroler Äpfel mit dem Lkw nach Livorno, von wo diese über den Seeweg nach Radès in Tunesien gebracht werden. In Radès wird die Fracht von einem lokalen Fuhrunternehmer, der für Fercam-Transport Tunisie arbeitet, übernommen und bis nach Libyen transportiert. In diesem Fall wird ein kombinierter Verkehr Straße/Seeweg genutzt! 05/2016 Transport & Logistik im Zeichen der Nachhaltigkeit Laut jüngsten Studien der Eurostat und ISPRA sind italienweit 80 % der insgesamt vom Verkehr verursachten CO 2-Emissionen dem Straßenverkehr anzulasten, wobei zwei Drittel davon auf den Personenverkehr und nur ein Drittel auf den Warenverkehr entfallen. Beim Warenverkehr stammen 14,3 % der Emissionen von Kleinlastern, während lediglich 4,3 % vom Schwerverkehr verursacht werden. Ein Gespräch dazu mit Fercam-Chef Thomas Baumgartner. > Radius: Der vom Schwerverkehr verursachte Anteil an CO 2-Emissionen ist ja wesentlich geringer als allgemein angenommen? Thomas Baumgartner: Der Gütertransport wird leider, aber zu Unrecht, immer noch als einer der emissionsstärksten Wirtschaftszweige angesehen und, wenn auch der Anteil an CO²-Emissionen der großen Lkws relativ gering ist, müssen wir als Unternehmer trotzdem alles in unserer Macht stehende tun, um unsere Dienste möglichst ressourcenschonend und nachhaltig zu gestalten. Deshalb sind unsere Zugmaschinen ausschließlich mit Euro 5 und Euro 6 Motoren ausgestattet und für die Verteilung im innerstädtischen Bereich kommen vielfach erdgasbetriebene Fahrzeuge zum Einsatz. Hier gilt es zu bedenken, dass der Emissionsausstoß eines Euro 6-Motors dem von 16 Lkws mit Euro 1-Motor bzw. neun Lkws mit Euro 4-Motor entspricht, wobei diese rasante Entwicklung im Automobilsektor sicher auch auf den Druck der öffentlichen Meinung zurückzuführen ist und sehr erfolgreich war. Wir haben uns im Laufe der letzten dreißig Jahre vom reinen Straßentransporteur zum globalen Logistiker entwickelt und bieten heute die gesamte Logistikdienstleistungspalette an, vom klassischen Komplettladungstransport auf Straße und Schiene, italien- und europaweite Stück- und Sammelgutverkehre, Distributions- und Lagerlogistik, Luft- und Seefracht, bis hin zu den Umzügen und zur Kunst- und Messelogistik. Dabei spielt bei der Erbringung all unserer Dienstleistungen unser Fuhrpark, seien es die Lkws für nationale und internationale Transporte als auch die Kleintransporter für die Verteilung, eine wesentliche Rolle, weshalb wir ständig bemüht sind, innovative Technologien, die Energieeffizienz und sparsamen Ressourceneinsatz zum Ziel haben, effizient einzusetzen. > Radius: Wie weit ist Flüssiggas ein Thema? T. Baumgartner: Unsere spanische Niederlassung in Barcelona setzt stark auf den Einsatz von Flüssiggas, zumal auf der iberischen Halbinsel auch die Betankung dieser Fahrzeuge an zahlreichen Tankstellen möglich ist. Die ökologischen Vorteile dieses Treibstoffes sind klar, da man von einem nochmals um 30 % geringeren CO 2-Ausstoßes ausgeht, auch wenn beim Einsatz dieser Technologie zwei große Nachteile bestehen, nämlich die geringere Motorenstärke von 330 PS gegenüber 25

Page 1
Page 2
Page 3
Page 4
Page 5
Page 6
Page 7
Page 8
Page 9
Page 10
Page 11
Page 12
Page 13
Page 14
Page 15
Page 16
Page 17
Page 18
Page 19
Page 20
Page 21
Page 22
Page 23
Page 24
Page 25
Page 26
Page 27
Page 28
Page 29
Page 30
Page 31
Page 32
Page 33
Page 34
Page 35
Page 36
Page 37
Page 38
Page 39
Page 40
Page 41
Page 42
Page 43
Page 44
Page 45
Page 46
Page 47
Page 48
Page 49
Page 50
Page 51
Page 52