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Radius Top Jobs 2017

44 03/2017 Schulabschluss und dann? Viele junge Leute stehen nach der Mittel- oder Oberschule vor der großen Frage ihres Lebens: Welche Berufsausbildung oder welches Studium ist das richtige? Und vor allem: Mit welcher Ausbildung bekomme ich später auch einen Job? Eine konkrete Antwort auf letztere Frage haben aber selbst Experten nicht. Zum einen gilt es, eine Ausbildung zu finden, die für einen selbst die richtige ist, die den eigenen Interessen und Begabungen entspricht, zum anderen gilt es auch, die Entwicklungen am Arbeitsmarkt zu berücksichtigen. Schließlich sollten Ausbildung und Studium doch zu einem Arbeitsvertrag führen. Die zunehmende Digitalisierung macht die Frage nicht einfacher. Immerhin geht man allgemein davon aus, dass die Entwicklungen in diesem Bereich die Berufswelt schon in wenigen Jahren deutlich verändern werden. Bereits heute sind Jobs gefragt, die es noch vor Jahren gar nicht gab: „Data Scientists“ beispielsweise, die riesige Datenmengen auswerten, oder „Digital Officers“, die die Digitalisierungsstrategie in Unternehmen umsetzen, oder „Social-Media-Manager“, die sich um den Unternehmensauftritt in Blogs und Onlineforen kümmern. Welche Jobs aber konkret in fünf oder zehn Jahren gebraucht werden, das können selbst Fachleute kaum abschätzen. Zu rasch ändere sich der Arbeitsmarkt, zu groß sei die Abhängigkeit von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen. Mit Informatik und Technik auf der sicheren Seite Eines ist aber klar: Mit einer Ausbildung in Informatik, Technik, Elektronik oder Mechanik scheint man auf der aktuell Berufe, die Zukunft haben sicheren Seite zu sein – Digitalisierung sei Dank. Dabei geht es keineswegs nur um Akademiker, sondern auch um Abgänger von technischen Oberschulen. Als ebenso zukunftsträchtig gilt aufgrund der zunehmenden Alterung der Gesellschaft auch der gesamte Pflegesektor – vom Krankenpfleger bis zum Arzt. Gute Jobchancen sehen die Experten in Südtirol außerdem im stark wachsenden Dienstleistungssektor und im Tourismus. Vor allem mit Mehrsprachigkeit kann man in diesen Bereichen punkten. Wenn jemand noch wirtschaftliches oder technisches Fachwissen mitbringt umso besser. Zudem gehe in vielen Bereichen der Trend hin zu einer stärkeren Spezialisierung: beim Rechtsanwalt genauso wie beim Arzt oder in anderen Berufen. Um gut verdienen zu können, muss man schon heute auf dem Arbeitsmarkt eine Kernkompetenz aufweisen können. Eine, die die Unternehmen brauchen können, versteht sich; denn das tollste Fachwissen nütze nichts, wenn es keine Nachfrage danach gebe. Man hat nie ausgelernt Doch am Arbeitsmarkt zählt nicht nur Fachkompetenz. Denn die können sich Mitarbeiter heutzutage oft auch in den Firmen selbst aneignen. Fast noch wichtiger ist daher neben Sprachkenntnissen vor allem eines: Persönlichkeitskompetenz: Dazu gehören die Fähigkeit, im Team arbeiten zu können, aber auch Flexibilität, Neugier und nicht zuletzt die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden – die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen.. Wer diese Eigenschaften mitbringt, der hat gute Karten. Das beste Studium nütze im Gegenzug nichts, wenn genau diese Qualitäten fehlen.

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