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Radius Top Jobs 2016

Städten zieht Hitthaler es vor, das Feld den großen Konkurrenten zu überlassen. Wie fühlt er sich heute, längst nicht mehr als Kaufmann im kleinen Dorfladen, sondern als Geschäftsführer eines Imperiums, der mit großen Zahlen jonglieren muss? „Mir ist das gar nicht bewusst. Imperium. Großer Manager. Nein, ich gehe meiner Arbeit nach wie eh und je. Mir passt die Arbeit.“ Den Unterschied zu früher macht er hauptsächlich in den Bedingungen aus. Es ist härter geworden. „Die Spesen steigen, die Kosten müssen gesenkt werden, um mithalten zu können, und da müssen die Mitarbeiter mithelfen.“ „Grundsätzlich bin ich gegen Sonntagsarbeit“ Themen wie durchgehende Öffnungszeiten, Sonntagsarbeit stellen ein Problem für ihn dar? Nein, sagt Martin Hitthaler, der grundsätzlich gegen Sonntagsarbeit wäre, aber vom Markt gezwungen ist, mitzutun. „Sonntags habe ich aber andere Mitarbeiter. Mitarbeiter, die ausdrücklich am Sonntag arbeiten wollen, wie z.B. Studenten. Wenn es eine klare Regelung gäbe, ein Verbot, wäre ich jedenfalls der Erste, der sonntags schließt. Aber das hat die Politik versäumt. Ebenso wie eine Regelung bei den Einkaufszentren.“ Wenn man einem die Erlaubnis gibt, müssen auch andere zum Zug kommen. Das Ergebnis: „Ich bekomme jede Woche Anfragen, kleine Geschäfte zu übernehmen, die gegen die große Konkurrenz nicht angehen können.“ Wie er den Arbeitsmarkt in Südtirol beurteilt? „Gut“, sagt Martin Hitthaler, „Vor drei Jahren haben sich auf Stellenangebote noch hundert Personen gemeldet, heute sind es nur dreißig.“ Seine Frau Ingrid arbeitet im Betrieb mit, der jüngste Sohn, Simon, zwanzig Jahre alt, ist Erfolg versprechend eingeführt. Tochter Angelika ist als selbständige Marketing- Expertin ebenfalls für Anjoka tätig. Die Söhne Jonas und Lukas gehen eigene Wege. Jonas ist mit gerade 23 Hubschrauberpilot-Ausbilder auf Hawaii, Lukas ist Gleitschirmund Skilehrer. portrait 03/2016 Traum Südamerika Was macht der Anjoka-Geschäftsführer in seiner Freizeit, vorausgeschickt, dass viel freie Zeit nicht bleibt? „Ich bin gesellig und in vielen Vereinen sozial tätig, bin Präsident des Sportvereins und des Skivereins. Ich gehe gerne auf den Berg wandern.“ Und irgendwann träumt er von einer Reise in die Anden. Aber davor möchte er noch einige Geschäfte eröffnen und den Umsatz erhöhen. 39

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