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bunte meldungen 03/2016 Das Waldner-Gen: Aus Fremden Freunde machen Anfang April wurde der 520. Geburtstag des Marlinger Romantikhotels „Oberwirt“ gebührend gefeiert. Dass aus dem einfachen Schankwirt eines der besten Häuser im Burggrafenamt wurde, liegt nicht zuletzt an den jüngsten Generationen, sprich an Sepp Waldner und seiner Familie. Der Clanchef verabsäumte es bei der Jubiläumsfeier gestern am „Oberwirt“ dennoch nicht, seinen Vorfahren zu danken. Seit 1749 befindet sich der Gastbetrieb in den Händen der Familie Waldner, doch die schwärzesten Zeiten erlebte das Hotel während der beiden Weltkriege. „Im Faschismus durften wir nicht einmal unseren Namen behalten. Aus dem „Oberwirt“ wurde ein „Albergo Belvedere“, erinnerte sich Sepp Waldner. Danach ging es wieder aufwärts, als Franz und Martha Waldner den Betrieb 1949 übernahmen. Die größte Blüte erfuhr der „Oberwirt“ jedoch unter ihm, dem heutigen Chef Sepp Waldner, einem nimmermüden Alleskönner, der neben dem Gastgeber-Sein auch noch etwas vom Pferde- und Rosenzüchten und vom Weinmachen versteht. Unter ihm mutierte der dörfliche „Oberwirt“ zum noblen Romantikhotel, wovon die Gäste bei der Feier Zeugnis ablegten. „Der Schlüssel der Geschichte ist nicht in der Geschichte, er ist im Menschen“, gab etwa der ostbelgische Journalist und Autor Norbert Stricker Visions: Der Skisport in China boomt Ein gesellschaftlicher Höhepunkt des Auftakttages der Fachmesse „Prowinter“ war am 6. April die Verleihung des „Geierschnabel-Awards“ an den chinesischen Ski-Pionier Li Jianhong. Der Preis wird – in Gedenken an Erwin Stricker – Personen verliehen, die durch „herausragende Visionen und verrückte Ideen“ aus der Masse herausstechen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „I have a dream. China Skipower!“. Dabei tauchte die Frage auf, welchen Weg China in der Entwicklung des Wintersports gehen wird. Peking hat im vergangenen Juli den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2022 bekommen und der Markt in Asien befindet sich in kontinuierlichem Wachstum. Einer, der von Beginn an an das Potenzial des Skisports Meyers zum Besten, der die Chronik des „Oberwirt“ überarbeitet und zu einem stattlichen, über 140 Seiten starken Buch gebündelt hat. Ein anderer Gast, seines Zeichens Mitinhaber des berühmten „Hotel Adlon“ in Berlin, sprach vom Waldner-Gen, das tief im DNA der Familie verwurzelt sei: Es mache Fremde innerhalb kurzer Zeit zu Freunden. 3 Generationen Südtiroler Gastlichkeit auf einen Blick v.l.: Junior Johann, die designierte „Oberwirt“-Chefin Barbara, Mutter Renate, Schwester Andrea und Vater Sepp Waldner in China glaubte, war Jianhong, ein Weggefährte und Freund von Erwin Stricker: „Der Skisport in China boomt seit Jahren und verzeichnet jährliche Steigerungsraten von 15 Prozent und mehr. Ich bin mir sicher, dass dieses hohe Wachstumstempo noch mindestens zehn weitere Jahre anhalten wird“, ist er überzeugt. Dem chinesischen Markt fühlte sich auch Erwin Stricker auf besondere Weise verbunden. Er reiste häufig ins Reich der Mitte, knüpfte Kontakte, weckte Der chinesische Ski-Pionier und Investor Li Jianhong mit Linda Stricker Begeisterung, schenkte Erfahrung, vermittelte Geschäfte. Stricker hatte einen Traum: seine Liebe für den Wintersport an China weiterzureichen, das riesige Land als neue, aufstrebendeWintersportnation wachsen zu sehen. 43

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