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Radius Top 100 2016

10 06/2016 genutzten Strukturen geschieht sowie eine gewisse, er nennt es „städtische Unordnung“, die Notwendigkeit, bestimmte Stadtgebiete besser zu kontrollieren, um ihrem Verfall entgegenzuwirken, das Problem der Ausgrenzung gewisser Schichten. Bozen ist laut Renzo Caramaschi eine offene und lebendige Stadt, eine Stadt der Begegnung und des Austauschs, nicht nur von Waren, sondern auch von Kultur. Was die vier Messen im 17. Jahrhundert waren, sind heute die internationalen Handelsbeziehungen, die gelebte Mehrsprachigkeit, der Tourismus. Als Schwäche sieht er eine gewisse Langsamkeit in der Anpassung und im tatsächlichen Zusammenleben innerhalb eines immer multikulturelleren Umfelds. Positive wirtschaftliche Entwicklung Die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen fünf Jahre beurteilen alle drei Bürgermeister als positiv. Die Krise hat zwar auch vor dem Alpenkamm nicht haltgemacht, aber sowohl in Trient, in Bozen als auch in Innsbruck konnte in den vergangenen Jahren dennoch erfolgreich in zukunftsträchtige Infrastrukturen investiert werden. Vor allem der aktuell MUSE, Trient Museion, Bozen Foto © pio3 / Shutterstock.com Bozen Tourismus hat sich gegen die Weltwirtschaftskrise behaupten können. In Trient wurden 1989 100.000 Nächtigungen im Jahr gezählt, heute sind es über eine Million. Nicht zuletzt auch wegen des von Renzo Piano projektierten Naturmuseums MUSE. In Innsbruck konnten 2014/15 1.563.368 Nächtigungen verzeichnet werden, mit der Nordkettenbahn in 20 Minuten vom Zentrum auf 2.000 Meter Höhe, in der Saison 2017/18 kommt die Patscherkofel-Bahn dazu. Bozen Stadt kann rund 600.000 Nächtigungen verzeichnen, hier ist allerdings der Tagestourismus von großer Bedeutung (Ötzi-Museum und Weihnachtsmarkt). Der Arbeitsmarkt präsentiert sich in allen drei Städten besser als im nationalen Durchschnitt, Bozen verzeichnet eine Arbeitslosenquote von 6,7 Prozent (in Südtirol liegt die Quote bei 3,4 Prozent). In Trient liegt die Arbeitslosenquote bei knapp 7 Prozent und damit ebenfalls unter dem italienischen Mittelwert von ca. 11,4 Prozent. Innsbruck ist mit rund 8,5 Prozent etwas höher, aber immer noch unter dem österreichischen Mittelwert von 10,6 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit ist allerdings in allen drei Städten zweistellig. Foto © DLIFE

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