Get the FLASH PLAYER to view this magazine:

Get Adobe Flash player

- or -

View as HTML version

Radius Top 100 2016

82 06/2016 gesundheit Der Wintercheck: Sport und Ernährung Es ist ein ganz natürlicher Vorgang, der sich in unserem Leben abspielt: Unsere gesamte Psyche und Physis stellt sich auf den Herbst und Winter ein. Man muss dem Körper helfen, gut durch den Winter zu kommen. Nachts kühlt es ab – man schläft einfach besser. Trotzdem hat man das Gefühl: Im Sommer waren wir besser drauf. Das lag aber nicht an der Sommerwärme – sondern an der viel längeren Sonneneinstrahlung. Das herbstliche Energieloch muss überwunden werden und dafür gibt es Tricks, die richtige Ernährung und die richtigen Vitalstoffe. Um den Körper aus dieser beginnenden Lethargie zu reißen, braucht es vor allem viel Bewegung – und zwar die richtige. Frische Luft und die richtige Kleidung Dazu braucht man keinen Leistungssport, sondern eine gleichmäßige Belastung, die den Puls hochgehen lässt, die Atemfrequenz schneller werden lässt. Radfahren, Wanderungen, Langlaufen, Skifahren das alles ist Bewegung an frischer Luft. Ganz wichtig ist, dass man für die herbstliche Outdoor- Bewegung die richtige Kleidung und das richtige Schuhwerk trägt. Die uralten Turnschuhe und der schlabberige Trainingsanzug sind sicherlich falsch. Bequem und atmungsaktiv müssen die Sachen sein. Ganz wichtig sind die richtigen Schuhe und eine wärmende Kopfbedeckung. 90 Prozent unserer Körperwärme verlieren wir bei Kälte über den Kopf. Kampf den Kalorienbomben, gut drauf mit Herbstgemüse Je kürzer und kühler die Tage werden, desto mehr steigt das Bedürfnis nach energiereicher Nahrung. Gelüste auf Schokolade, Kuchen, Süßigkeiten, Chips, gerösteten Erdnüssen und ähnlichem kommen auf. Das sind schnelle Energiebringer, sie lassen den Zuckerspiegel rasch ansteigen, man spürt den Energiezuwachs. Damit wirkt man der Herbstdepression zwar entgegen, baut aber eine Frühjahrsdepression auf, weil man ganz konsequent Kilo um Kilo zunimmt. Besser sind Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Die bringen den Stoffwechsel in Schwung, die bringen vor allem die dringend benötigten Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Das sind die klassischen Zitrusfrüchte (Orange, Grapefruit und Zitrone), aber auch das frische Herbstgemüse und -obst, das jetzt auf die Märkte kommt. Zum Beispiel die Kohlsorten, das Sauerkraut, Paprika, Kürbis (beugt auch Blasenerkältungen vor), die vielen Beeren, erntefrischer Brokkoli. Säfte aus den frisch geernteten Früchten trinken: Hollundersaft, naturtrüber Apfelsaft, Saft von roten Trauben, Rote Bete-Saft. Proteine die wir brauchen Aber nur Vitamine, Vitalstoffe, Obst und Gemüse ist zu wenig. Man braucht dazu auch Proteine, Milch, Fisch und Fleisch. In diesen Nahrungsmitteln sind Spurenelemente enthalten, die für einen ausgeglichenen Körperhaushalt genauso wichtig sind wie zum Beispiel Vitamine. Es gibt eine einfache Faustregel: Die Hälfte der täglichen Nahrungsaufnahme sollte aus diesen Bestandteilen bestehen. Um den Energiepegel den ganzen Tag über auf einem möglichst effizienten Stand zu halten, sollten fünf kleine Mahlzeiten eingenommen werden. Isst man nur dreimal am Tag, dann ergeben sich große Schwankungen mit absolut energieleeren Stunden. Das ist nicht gut. Viel trinken gegen trockene Heizungsluft Es ist kühl geworden, wir schwitzen weniger, automatisch verliert man einen Teil des Durstgefühls. Viele Menschen schrauben jetzt ihren Flüssigkeitsbedarf zurück. Das ist grundlegend falsch. Der Körper braucht auch im Herbst genau so viel Wasser zum Funktionieren wie im heißen Sommer. Zu wenig Flüssigkeit schwächt den Stoffwechsel, schädigt die Nieren in ihrer blutreinigenden Funktion, verdickt das Blut und kann so zu Kreislaufproblemen führen. Zusätzlich kommt jetzt der Heizungseffekt dazu, die trockene Luft trocknet unsere Haut aus, die Lippen werden rissig. Es muss nicht immer Mineralwasser sein, unser heimisches Leitungswasser ist oft genauso gut.

Page 1
Page 2
Page 3
Page 4
Page 5
Page 6
Page 7
Page 8
Page 9
Page 10
Page 11
Page 12
Page 13
Page 14
Page 15
Page 16
Page 17
Page 18
Page 19
Page 20
Page 21
Page 22
Page 23
Page 24
Page 25
Page 26
Page 27
Page 28
Page 29
Page 30
Page 31
Page 32
Page 33
Page 34
Page 35
Page 36
Page 37
Page 38
Page 39
Page 40
Page 41
Page 42
Page 43
Page 44
Page 45
Page 46
Page 47
Page 48
Page 49
Page 50
Page 51
Page 52
Page 53
Page 54
Page 55
Page 56
Page 57
Page 58
Page 59
Page 60
Page 61
Page 62
Page 63
Page 64
Page 65
Page 66
Page 67
Page 68
Page 69
Page 70
Page 71
Page 72
Page 73
Page 74
Page 75
Page 76
Page 77
Page 78
Page 79
Page 80
Page 81
Page 82
Page 83
Page 84
Page 85
Page 86
Page 87
Page 88
Page 89
Page 90
Page 91
Page 92
Page 93
Page 94
Page 95
Page 96