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Radius Südtirol Magazin 2017

Jazzfestival in Bozen Foto © GPichler Auf in die Sommerfrische Das Bozner Beecken ist bekannt für relativ heiße Tage im Sommer. Die sogenannte Sommerfrische ist ein Begriff, der in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Adelige und Bürger, die es sich leisten konnten, nahmen im Juni Sack und Pack und zogen für zwei bis drei Monate auf den Ritten oder zum Karer Pass. Mit Kohlern und Jenesien sind später weitere umliegende Sommerfrischfraktionen dazugekommen. Bequem nach oben schweben Diese Gebiete wurden schon sehr früh mit Seilbahnen erschlossen (Ritten, Jenesien, Kohlern), und die Bahnen sind natürlich in den vergangenen Jahren auf den neuesten Stand gebracht worden. Das Auto in der Stadt lassen, per Bahn in die Sommerfrische schweben und einen genussvollen Wandertag erleben und zum Abschluss in einem der traditionellen Gasthöfe heimische Schmankerl genießen. Man sollte sich Zeit nehmen, der Tag ist lang, und ein Sonnenuntergang in der zu Tal schweben Seilbahn ist allemal was Besonderes! BOZEN & UMGEBUNG Radwege führen durch die Weinberge. Der Lagrein – Noch ein Geheimtipp Mai 2017 Lagrein, die autochthone Rotweinsorte Südtirols, gedeiht in der Talsohle rund um die Stadt Bozen im Talkessel mit seinen Schwemmböden (Sand, Kies und dem Vulkangestein Porphyr) und den Stadtteil Gries. Die Rebsorte bringt farbintensive und komplexe Weine hervor, die mit einer typischen Säure bestechen. Dazu schreibt Michael Ortmanns vom Manager Magazin: „Allein schon der Name – Lagrein. Man weiß gar nicht so recht, wie man ihn aussprechen soll: La-grein, mit Betonung auf der zweiten Silbe. Und schon vor dem ersten Schluck ist klar, dass der Lagrein, in diesem Fall der Riserva der Muri- Gries in Bozen, ein ganz und gar außergewöhnlicher Wein ist. Wie Tinte fließt er aus der Flasche, tiefdunkel, violett, fast schwarz, undurchschaubar. Kaum im Glas, füllt sein Duft schon den ganzen Raum, reife Brombeeren sind in jedem Fall dabei, Schattenmorellen vielleicht, auch Bitterschokolade und Lakritze.“ Dazu Christine Mayr, Präsidentin der Südtiroler Sommeliervereinigung: „Der erste Schluck ist manchmal etwas befremdlich, aber am Ende ist die Flasche leer.“ 33

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