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Radius Eishockey 2017

6 SPORT B 2017 EBEL: HCB Südtirol Alperia Auch Marco Insam war beim Trainingsauftakt nicht dabei. Der Nationalstürmer versucht in Zukunft sein Glück in Finnland und hat bei den „Weiß-Roten“ eine große Lücke aufgerissen. Beim fünfmaligen finnischen Meister Ässat Pori hat der 28-Jährige einen Probevertrag erhalten und wird zumindest für 4 Monate Teamkollege des Kalterer Torhüters Andreas Bernard sein. Die Ära Tom Pokel ist beendet In Bozen beginnt das Jahr 1 nach Tom Pokel. Der 49-jährige Erfolgstrainer, der den HCB im Premierenjahr 2014 sensationell zum EBEL-Meistertitel geführt, und auch in den vergangenen 2 Jahren auf der Bozner Bank das Sagen hatte, wurde nicht mehr bestätigt. Pokel hatte zuletzt bei den einheimischen Spielern und bei den Galvanistraße 34 39100 Bozen -Infogra�k: M. Lemanski HCB Südtirol Alperia Gegründet 1933 Stadion Eiswelle 7200 Zuschauer HCB SÜDTIROL ALPERIA Tel 0471 915604 Fax 0471 200108 Betreuern aufgrund seines Umgangs und seiner Launen einen schweren Stand. Diesem „Druck“ musste sich schließlich auch die sportliche Leitung beugen und einen Schlussstrich unter die Zusammenarbeit ziehen. Das Erbe von Pokel tritt Pat Curcio an, der bereits vor 2 Jahren ein Wunschkandidat beim HCB war. Der 43-jährige Italokanadier ist hierzulande kein Unbekannter. In der Saison 1995/96 begann der ehemalige rechte Flügelstürmer bei den Devils Mailand seine Europakarriere. Seine Trainerlaufbahn begann Curcio im jungen Alter von 30 Jahren bei den Wexford Raiders in der OPJHL (Jugendliga in Ontario). Es folgten Stationen bei den Pickering Panthers in seiner Heimatstadt Toronto, bei den London Knights in der OHL und bei den Utah Grizzlies in der ECHL. Präsident Otto Massimo Größter Erfolg EBEL-Meister (2013/14) 19 Mal Italienmeister (zuletzt 2011/12) mail@hcb.net www.hcb.net Trainer Pat Curcio Den endgültigen Durchbruch schaffte er bei den San Francisco Bulls in der ECHL. Dort war er auch Manager und für kurze Zeit sogar Präsident des Vereins. In der Saison 2014/15 kehrte Curcio als Cheftrainer des HC Mailand nach Italien zurück. 2015/16 begann er als Übungsleiter des HC Valpellice. Diesen verließ er bereits am 31. Oktober 2015 wieder, weil er von seinem Kumpel und dem ehemaligen Spieler des HC Bozen, Doug Shedden, als Assistenztrainer zum HC Lugano geholt wurde. Mit den Tessinern stand er im ersten Jahr im Finale. Am 16. Jänner dieses Jahres wurde Curcio gemeinsam mit Shedden bei Lugano entlassen. Pat Curcio verfügt über große Erfahrung Curcio ist zwar ein junger Trainer, verfügt aber bereits über große Erfahrung. Er arbeitet gerne mit jungen Spielern und kann diese auch weiterentwickeln. Curcio ist eine Führungspersönlichkeit, der großer Arbeitseifer nachgesagt wird. Der Video-Spezialist lässt gerne offensiv spielen, wobei seine Spieler aber die Defensivaufgaben nicht vernachlässigen dürfen. Im Überzahlspiel bevorzugt Curcio 4 Stürmer und nur einen Verteidiger. Sein Markenzeichen ist die laute Stimme, mit der er sich den nötigen Respekt verschafft. „Ich wurde als Italiener geboren und erhielt später die kanadische Staatsbürgerschaft“, sagt der temperamentvolle Curcio nicht ohne Stolz. Seine Eltern sind in Italien aufgewachsen. Sein Vater stammte aus Catanzaro (Kalabrien), seine Mutter aus Sora (Latium). In den 1960er-Jahren sind beide nach Kanada ausgewandert. Pat Curcios Frau Elouise stammt aus Salt Lake City. Dort wurden auch seine 3 Kinder geboren. Phillip Barski sorgt für ein Novum Beim HCB wird es heuer erstmals einen Assistenztrainer geben. Phillip Barski wird Curcio zur Seite stehen und ihm Arbeit abnehmen. Der 38-jährige Kanadier ist ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. Der gelernte Stürmer spielte durchwegs in den

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