Get the FLASH PLAYER to view this magazine:

Get Adobe Flash player

- or -

View as HTML version

Radius Eishockey 2017

AHL: Rittner Buam Die Rittner Buam sind auf den Geschmack gekommen Über Jahre hinweg wurden die Rittner Buam als ewige Zweite belächelt. Aus den Vize-Buam sind aber längst Meister-Buam geworden. Dies bezeugen der Gewinn der Alps Hockey League im Premierenjahr und die 3 Italienmeistertitel in den vergangenen 4 Jahren. Und auch in dieser Saison starten die Rittner Buam aus der Pole-Position. Gemäß dem Motto „Never change a winning team“ („Reiß kein eingespieltes Team auseinander”) hat es in den letzten Monaten bei den Rittner Buam kaum Veränderungen gegeben. Sportdirektor Adolf Insam, der einer der Väter des Rittner Höhenflugs in jüngster Vergangenheit ist, verbrachte einen ruhigen Sommer. „Wir haben die Weichen sehr früh gestellt und bereits im Verlauf der vergangenen Saison mehrere Verträge verlängert. Das Ausländerquartett stand Trainer Riku-Petteri Lehtonen schon im Mai fest. Stressig wurde es lediglich für kurze Zeit im Juni“, versichert Insam. 3 Spieler verletzen sich bei Freizeitunfällen schwer Innerhalb einer Woche verletzten sich mit Andreas Alber, Max Ploner und Matthias Fauster gleich 3 Spieler. Die beiden Verteidiger zogen sich die Verletzungen beim Fußballspielen zu, der Stürmer bei einem Motorradunfall. Alber stieg zu einem Kopfballduell hoch und knickte bei der Landung unglücklich um. Dabei zog sich der 22-Jährige einen Kreuzbandriss im Knie samt Knorpelschaden zu, weshalb er bis zum Ende des Jahres aussetzen muss. Ploner brach sich bei einem Zweikampf auf dem Fußballfeld das Schien- und Wadenbein und muss bis November zuschauen. Fauster kam mit dem Motorrad zu Sturz und verletzte sich an der Schulter. Der 30-Jährige wird seine Karriere beim HC Eppan fort- setzen. „Diese Verletztenmisere war SPORT B 2017 für uns ein Schock. Deshalb sahen wir uns gezwungen, noch einmal auf den Transfermarkt zurückzukehren. Weil Andreas Lutz noch zu haben war, haben wir nicht lange gezögert und sofort zugeschlagen“, erklärt Rittens sportlicher Leiter. Den Vertrag mit dem Trainer hat Insam bereits vor Abschluss der vergangenen Spielzeit verlängert. Riku- Petteri Lehtonen geht in Klobenstein in seine 3. Saison. Der 46-jährige Finne und Insam kennen sich seit nunmehr 13 Jahren. Lehtonen stieß im Sommer 2004 zum HC Mailand, wo Insam Trainer war. 2005 und 2006 wurde das Erfolgsduo mit den Lombarden Italienmeister. Lehtonen war schon damals ein Leader und auf dem Eis der verlängerte Arm von Insam. 2007 beendete er seine Spielerkarriere und wechselte mit 36 Jahren auf die Trainerbank. Bereits als Spieler flößte er seinen Gegenspielern Angst und Respekt ein. Und auch als Trainer ist er ein „harter Hund“, der im Umgang mit seinen Spielern sehr direkt und korrekt ist. Disziplin und Respekt sind für ihn sehr wichtig. Der fünffache Familienvater setzte in den vergangenen 2 Jahren konsequent 4 Linien ein, was sich am Ende bezahlt machte, wie die 3 gewonnenen Titel beweisen. Für Lehtonen, der die höchste finnische Trainerausbildung 33

Page 1
Page 2
Page 3
Page 4
Page 5
Page 6
Page 7
Page 8
Page 9
Page 10
Page 11
Page 12
Page 13
Page 14
Page 15
Page 16
Page 17
Page 18
Page 19
Page 20
Page 21
Page 22
Page 23
Page 24
Page 25
Page 26
Page 27
Page 28
Page 29
Page 30
Page 31
Page 32
Page 33
Page 34
Page 35
Page 36
Page 37
Page 38
Page 39
Page 40
Page 41
Page 42
Page 43
Page 44
Page 45
Page 46
Page 47
Page 48
Page 49
Page 50
Page 51
Page 52