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Radius Bauen Sanieren

48 01/2016 trübt ein Rekurs im Vergabeverfahren seitens des Zweitplatzierten. Nach ursprünglichem Plan sollten die Bauarbeiten bereits im Sommer starten, doch bedingt durch das Rekursverfahren ging wertvolle Zeit verloren, und so konnte erst im vergangenen Oktober mit der Errichtung der Brücke begonnen werden. Nach drei Monaten intensiver Arbeit konnte die Brücke exakt am 23. Dezember 2015 für den provisorischen Betrieb an die Bauherrin übergeben werden. Neben der Lanz Metall GmbH waren an der Realisierung des Projektes die Spenglerei des Zingerle Bonifaz sowie die Klapfer Bau GmbH und die Bigman GmbH beteiligt. Die Baukanzlei Sulzenbacher und Partner war mit der Statik und Sicherheitsplanung beauftragt, während das Studio GM des Georg Mutschlechner die Elektroplanung übernommen hatte. Sie alle haben mit viel Engagement und Herzblut dazu beigetragen, dass die Brücke nahezu in Rekordzeit fertiggestellt werden konnte. aktuell Täuschend leicht Der überdachte Brückenkörper fügt sich harmonisch in das Landschaftsbild ein und besticht durch Einfachheit und klare Linien. Der Laie mag es kaum glauben, dass für die Errichtung des Bauwerks 325 Tonnen Stahl und 160 Kubikmeter Beton verarbeitet wurden. Das Gewebe aus Edelstahl umfasst 860 Quadratmeter und neben einem imposanten Fundament wurden weitere 50 Mikropfähle à sechs Metern Länge im Boden verankert. Die Stahlträger wurden von zwei riesigen Autokränen mit einer Tragfähigkeit von jeweils 250 Tonnen und 100 Tonnen montiert, wobei aus Sicherheitsgründen auch die Betonplatten für den Verbindungsweg bereits am Boden befestigt wurden. 1,6 Mio. Euro hat der Bau gekostet. Ein Drittel der Kosten hat die Autonome Provinz Bozen übernommen, die anderen zwei Drittel wurden von der Sextner Dolomiten AG aufgebracht. Die Investition hat sich gelohnt, denn die Brücke in Vierschach verbindet alternative Mobilität mit Spaß auf der Piste.

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