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Radius Alpine Technologien 2016

Foto: © Oskar DaRiz Kompetenz, Qualität und Zuverlässigkeit – drei „stählerne“ Argumente, weshalb renommierte Architekten und private und öffentliche Bauherren das Unternehmen aus Bozen immer wieder mit anspruchsvollen Architekturaufgaben betrauen. Neben dem weltweiten Engagement sind Projekte in Südtirol immer eine besondere Herausforderung. Dazu ein kurzes Interview mit Walter Pichler. > Radius: Was waren aus heutiger Sicht die ersten großen Aufträge auf internationaler Bühne? Walter Pichler: Das erste richtungsweisende Projekt im Ausland war sicherlich die Stahlstruktur für die Sprungschanze am Bergisel mit Zaha Hadid im Jahr 2001. Auch der Hauptsitz der Hypo Alpe Adria in Klagenfurt mit Thom Mayne im Jahr 1999 haben das Unternehmen nachhaltig geprägt und verändert, um nicht zu sagen, für die Internationalisierung fit gemacht. > Radius: Von den vielen Projekten sind einige sicher in besonderer Erinnerung. Sei es wegen der Architektur oder weil die Umsetzung besonders schwierig/aufwändig war? W. Pichler: Spontan fallen mir dazu die ersten Lawinenschutzbauten in Südtirol ein, aber genauso die Gaislachkoglbahn in Sölden. Jedes unserer Projekte ist einzigartig und hat Besonderheiten. Oft mag es die tolle Architektur sein, aber genauso oft sind es spezielle Erlebnisse der Mitarbeiter oder des Bauherrn, die in Erinnerung bleiben. > Radius: Wo ordnet sich aus dieser Sicht die Seilbahn Zugspitze ein? W. Pichler: Auf dem höchsten Berg Deutschlands fast zwei Jahre lang zu arbeiten, ist ein besonderes Ereignis nicht nur für uns, sondern für ganz Deutschland bzw. weit darüber hinaus. Besonders freut uns, dass wir dort nicht nur über 950 Tonnen Stahlstrukturen montieren, sondern auch den aktuell 07/2016 9 „In Südtirol daheim, weltweit zu Hause …“ Talstation Seiser-Alm-Bahn Auftrag für über 5.000 Quadratmeter Fassadenbau bekommen haben. Unsere langjährige alpine Kompetenz hilft uns sehr, die extremen logistischen und klimatischen Bedingungen zu meistern, aber uns Südtirolern wird „oben am Berg“ eben mehr zugetraut als vielen anderen. > Radius: Haben die Mitarbeiter die z.B. auf der Zugspitze im Einsatz sind, eine besondere Ausbildung? W. Pichler: Unsere Mitarbeiter haben sowohl für die Planung als auch die Produktion eine Spezialausbildung. Insbesondere im Bereich der hochalpinen Montage haben wir nur unsere erfahrensten Leute vor Ort und agieren mit viel Kompetenz, Fingerspitzengefühl und Zuverlässigkeit. > Radius: Trotz oder gerade wegen der internationalen Präsenz sind Aufträge in der Heimat laut Ihren Aussagen immer noch etwas Besonderes. Warum? W. Pichler: Wir sind als Unternehmer seit vielen Generationen in Südtirol verwurzelt, und der Heimatmarkt ist uns nach wie vor der wichtigste und liebste. Als ein aktuelles Beispiel sei hier nur das Projekt der Seiser-Alm-Bahn erwähnt. Der Großteil unserer Mitarbeiter sind Südtiroler, und nur mit einem starken motivierten Team sind wir in der Lage, unsere Projekte zu realisieren – Südtirol ist unsere Heimat, weltweit sind wir zu Hause. Foto: © Oskar DaRiz

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