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Radius Alpine Technologien 2016

6 07/2016 Stahlbau Pichler verleiht dem höchsten Berg Deutschlands neuen Glanz. Ein Projekt der Superlative – die neue Seilbahn Zugspitze, deren Eröffnung für Dezember 2017 anvisiert ist. Deutschlands höchste Baustelle macht schon jetzt Furore: Die Bahn überwindet 1.945 Höhenmeter, wobei sie nur von einer einzigen, 127 Meter hohen Stütze gehalten wird. Weltrekord! Wie bei einem Ballonflug werden sich die künftigen Nutzer fühlen, während sie die 3.207 Meter lange Strecke zwischen Stützpfeiler und Bergstation genießen. Und erst die Bergstation! Die gläserne Fassade, ein Entwurf von Hasenauer Architekten aus Saalfelden, gezackt und funkelnd wie die alpinen Gipfel ringsumher, schwebt gefährlich über dem fast 3.000 Meter hohen Steilhang im Norden des höchs- aktuell Hoch hinaus: Die neue Sei Auf knapp 3.000 Meter herrschen teilweise extreme Bedingungen. ten Berggipfels Deutschlands und bietet eine überwältigende Aussicht. Verantwortlich für die Stahlkonstruktion und Fassadenpracht ist das Unternehmen Stahlbau Pichler. Insgesamt investiert der Bauherr, die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG 50 Millionen Euro für den Neubau. Herausforderung für Ingenieure, Handwerker und Geologen Neben der technischen Herausforderung einer derart schwer zugänglichen Großbaustelle will auch das Problem eines minimalen Platzangebots für Menschen, Maschinen und Material berücksichtigt werden. Der Neubau der Bergstation der Seilbahn Zugspitze ist eine enorme Herausforderung für Ingenieure, Handwerker und Geologen: Es gilt auf engstem Raum unter komplizierten geologischen Bedingungen, einen Bau zu errichten, der höchster Belastung zum einen durch Nutzung sowie durch extreme Wetter- und Temperaturbedingungen im hochalpinen Klima standhält, zum anderen einen reibungslosen Betrieb und den Besuchern ein unvergesslich schönes Erlebnis garantiert. Erfahrung, Unerschrockenheit, und einen sicheren Stand bringen sämtliche engagierten Bauarbeiter von Stahlbau Pichler mit. 950 Tonnen Stahl und über 5.000 m² Fassade Im April begannen auf der Zugspitze die Stahlbauarbeiten, und seit Oktober wird an der Fassadenumsetzung gearbeitet. Bevor allerdings die Monteure, Baukräne und der Raupenkran auf dem Berg ihre Arbeit verrichten können, werden die Stahl- und Fassadenelemente an der Talstation vormontiert, bevor sie mittels Materialseilbahn zur Baustelle transportiert werden. Aufgrund der alpinen Höhe von 2.960 Metern findet

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