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Radius Alpine Technologien 2016

„Mit Systent haben wir einen guten Partner …“ Ein Gespräch mit Helmut Sartori, dem Geschäftsführer der Seiser-Alm-Bahn AG und seit diesem Sommer der neue Präsident der Südtiroler Seilbahnunternehmer. > Radius: Arbeitssicherheit und Risikomanagement haben im Seilbahnwesen höchsten Stellenwert. Was schreibt der Gesetzgeber vor? Helmut Sartori: Der Gesetzgeber sieht vor, dass nicht nur der Betrieb der Seilbahnen und Pisten für die Fahrgäste sicher sein muss, sondern dass auch die an den Anlagen zu verrichtenden Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten möglichst keine Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für die Mitarbeiter bergen. Dazu muss vom Unternehmer beispielsweise sichergestellt werden, dass die eingesetzten Arbeitsmittel, die Anlagen und die Zugänge dazu sicher sind oder dass die Mitarbeiter die einzuhaltenden Sicherheitsregeln aus dem Effeff beherrschen. Sicherheit ist eine Frage der Organisation. Gerade darin unterstützen wir unsere Mitgliedsbetriebe durch die zentrale Kompetenzstelle Helmut Sartori für Arbeits- und Gesundheitsschutz. > Radius: Betrifft das die Seilbahnmitarbeiter, die Schneeraupenfahrer oder die Beschneiungstechniker gleichermaßen? H. Sartori: Das betrifft alle Mitarbeiter des Unternehmens. Für alle müssen möglichst sichere Arbeitsbedingungen und eine gute Ausbildung gewährleistet werden. > Radius: Als Seilbahnunternehmer trägt man speziell in Italien große Verantwortung in Bezug auf die Sicherheit der Mitarbeiter. Welchen Stellenwert hat die Eigenverantwortung der Mitarbeiter? H. Sartori: Mitarbeiter in Seilbahnunternehmen führen häufig alleine und selbstständig anspruchsvolle Arbeitsaufträge aus, beispielsweise bei der Präparierung der Pisten, bei der Kontrolle der Anlagen oder bei kleinen Wartungseinsätzen. 07/2016 Ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Verantwortungsbewusstsein für die Arbeitsausführung ist unabdingbar. > Radius: Sind die Sicherheitsstandards in Italien, in Österreich oder in der EU dieselben? H. Sartori: Was die Sicherheitsstandards der Anlagen betrifft, so zählen die diesbezüglichen Anforderungen in Italien zu den strengsten weltweit. Die Sicherheitsstandards im Arbeitsschutz bauen EU-weit auf dieselbe Grundlage auf. In Italien allerdings gibt es formalistische Auflagen, die andernorts nicht verlangt werden. Diese Überbürokratisierung macht den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz in Italien leider aufwendig und ineffizient. Die Sicherheit wird am Arbeitsplatz gebraucht, nicht im Aktenschrank. > Radius: Es gibt genaue Vorschriften bezüglich Weiterbildung und Schulung. Das Angebot von Systent ist in diesem Fall genau auf eure Bedürfnisse zugeschnitten? H. Sartori: Systent ist ein kompetenter Partner, was Unternehmensorganisation im Allgemeinen und die Bereiche Arbeits- und Umweltschutz im Besonderen angeht. Ich kenne die Arbeit des Unternehmens seit Jahren und habe den pragmatischen, lösungsorientierten Ansatz in der Managementberatung, die hohe technische Kompetenz und die Erfahrung in der Ausbildung der Mitarbeiter schätzen gelernt. Ja, ich bin überzeugt, wir als Seilbahner haben mit Systent einen hervorragenden Partner. 31

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