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Volpone ist ein schlauer Fuchs. Undsein Diener Mücke
ein gelehriger Schüler. Wer zuletzt lacht, ist aber vor
allem das Publikum.
Volpone setzt darauf, dass seine Mitbürger in Vene-
dig mindestens so habgierig sind wie er. Von seinem
Diener Mücke lässt er das Gerücht verbreiten, er sei
todkrank –und schon kommen sie angeschwirrt, die
Erbschleicher und Gierschlünde. Jedem verspricht der
Fuchs, ihn in seinem Testament zu bedenken. Unddas
lässt er sich gut bezahlen. Der Strom an Bargeld und
Geschenken reißt nicht ab, einer ist gar bereit, dem
Fuchs seine Frau für eine Liebesnacht zu überlassen.
Fuchs und Mücke amüsieren sich köstlich, bis die Sa-
che auffliegt. Aber da die Erbschleicher nicht wollen,
dass Fuchs verurteilt wird und der Staat sein Geld
kassiert, sorgen sie dafür, dass er freigesprochen wird.
Nun lässt Fuchs das Gerücht verbreiten, er sei gestor-
ben, um sich an der Schlacht ums Erbe zu weiden. Vor-
her verspricht er Mücke sein gesamtes Vermögen. Ein
Schritt, den er noch bereuen wird, denn Mückeerweist
sich als gelehriger Schüler…
Mit „Volpone“ geben das Hessische Staatstheater
Wiesbaden und der Regisseur Herbert Fritsch ihr
Debüt in Südtirol. Fritsch zählt derzeit zu den erfolg-
reichsten Regisseuren und war 2011 gar mit zwei Insze-
nierungen zum Berliner Theatertreffen geladen.
Volpone
vonBen Jonson
Ein Gastspiel des Hessischen
Staatstheaters Wiesbaden
Ein Meister und sein Habgierlehrling
Mittwoch, 28.03.2012
Brixen, Forum
Donnerstag, 29.03.2012
Meran, Stadttheater
Freitag, 30.03.2012
Schlanders, Kulturhaus
„Karl Schönherr“
Beginn: 20 Uhr
Einführung: 19.15 Uhr(Dramaturgin
Dagmar Borrmann im Gespräch; in Brixen
in der Volksbank-Filiale, Große Lauben 2)
Dauer: ca. 2Stunden, keine Pause
Special nach den Aufführungen
in Meran und Brixen:
„Venezianisches Dinner“ (siehe S. 90/91)
Transport-Service:
Kostenloser Shuttlebus vomReschen
nach Schlanders und zurück
(siehe S. 67 Punkt m)
Südtiroler KULTURinstitut | 47